Möchte man eine schöne Terrasse bauen, sollte man einige Dinge beachten. Sehr wichtig ist, dass anfallendes Wasser von der Hauswand weggeleitet wird, weshalb Terrassen ein Gefälle von 1-2% haben sollten. Optisch sehr ansprechend sind Terrassen aus Holz (gut geeignet sind Douglasie, Robinie, Bangkirai, Teak und derzeit groß im Kommen - gepresster Bambus). Die Dielen sollten geriffelt sein, damit man bei Nässe nicht ausrutscht. Zum Verschrauben nehmen Sie am besten Edelstahlschrauben, da sie nicht rosten. Damit kein Unkraut von unten durchwächst, kann man Vlies auslegen und anschließend 10-15 cm Sand verteilen. Das Holz darf keinen direkten Kontakt zum Boden haben. Hier eignen sich kleine Betonfundamente, auf die man jeweils einen Betonstein platziert und ausrichtet. Diese Unterkonstruktion eignet sich sehr gut, weil sie nicht so starr ist und das Holz arbeiten kann, da es nur aufliegt. Man baut eine Rahmenkonstruktion, die eine gute Belüftung der Bretter zulässt und verschraubt die Dielen an jedem Tragebalken vorn und hinten (Abstand zwischen den Dielen ca. 5 mm). Sie können anschließend eine Sockelblende anbringen und nach Wunsch LED-Leuchten einbauen. Jetzt fehlt - neben Möbeln - nur noch eines, um ihre Terrasse komplett zu machen: ein Sonnenschutz. Im Sommer kann es auf der Terrasse schnell unerträglich werden und man sollte sich deshalb eine günstige Markise zulegen. Es gibt sie in allen erdenklichen Größen und Farben und sie haben den Vorteil, dass man sie einrollen kann, falls es draußen stürmisch zugehen sollte oder man die ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Frühling genießen möchte. Eine Markise macht die Terrasse erst vollständig. Weitere Infos finden Sie unter Markisen-Fachhandel.de.